AktuellesÄrztekammer fordert mehr Prävention und Therapiemöglichkeiten
Saarbrücken, 30. Mai 2010. "Rauchen verursacht im Saarland bei hunderten Bürgerinnen und Bürgern schwere Krankheiten und bedeutet für viele Menschen einen großen Verlust an Lebensqualität", sagt der Präsident der Ärztekammer des Saarlandes, Dr. Josef Mischo, anlässlich des internationalen Tages des Nichtrauchens. Weit schlimmer sei allerdings ‐ rechne man die bundesweiten Zahlen auf die Region herunter‐, dass bis zu 1.700 Saarländerinnen und Saarländer jedes Jahr infolge des Tabakkonsums sterben. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen befürwortet die Ärztekammer das verschärfte Nichtraucherschutzgesetz im Saarland und fordert zudem größere Anstrengungen in der Präventionsarbeit: "Zum einen sind die Mittel zur Aufklärung über die Gefahren des Rauchens und die Möglichkeiten der Tabakentwöhnung sehr begrenzt; zum anderen sind immer wieder koordinierte zielgruppenspezifische Projekte erforderlich, z.B. bei Jugendlichen", so Dr. Josef Mischo. Aus medizinischer Sicht sei es darüber hinaus unabdingbar, die Behandlung der Tabakabhängigkeit zu verbessern: "Bei den meisten Rauchern und Raucherinnen muss eine erfolgreiche Entwöhnung mit unterstützenden Maßnahmen, wie einer ärztlichen Therapie, begleitet werden. Deswegen sollten der Ausbau und die Vorhaltung von wissenschaftlich anerkannten Beratungs‐ und Therapieangeboten zur Tabakabhängigkeit verbessert werden", erläutert Dr. Mischo. |



Saarbrücken, 30. Mai 2010. "Rauchen verursacht im Saarland bei hunderten Bürgerinnen und Bürgern schwere Krankheiten und bedeutet für viele Menschen einen großen Verlust an Lebensqualität", sagt der Präsident der Ärztekammer des Saarlandes, Dr. Josef Mischo, anlässlich des internationalen Tages des Nichtrauchens. Weit schlimmer sei allerdings ‐ rechne man die bundesweiten Zahlen auf die Region herunter‐, dass bis zu 1.700 Saarländerinnen und Saarländer jedes Jahr infolge des Tabakkonsums sterben.
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