AktuellesEvaluation der Weiterbildung - Ergebnisse der 1. Befragungsrunde
Saarbrücken, den 17. März 2010. Junge Ärztinnen und Ärzte sind grundsätzlich mit ihrer Weiterbildung in den saarländischen Kliniken und Praxen zufrieden. Beklagt werden jedoch die hoheArbeitsbelastung, Bürokratie und Überstunden die den beruflichen Alltag prägen.Dies spiegeln die Ergebnisse der ersten bundesweiten Befragung „Evaluation der Weiterbildung" wieder. Die Online-Umfrage wurde von den Landesärztekammern gemeinsam mit der Bundesärztekammer und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) durchgeführt. Bei diesem Projekt haben fast 30.000 Ärztinnen und Ärzte Auskunft über die Situation der Weiterbildung in Deutschland gegeben. Im Saarland haben insgesamt 163 Weiterbildungsbefugte (60,17%) und 286 Weiterbildungsassistenten (30,01%) teilgenommen. Die Ergebnisse der Umfrage wurden fachgruppenbezogen in Form von Mittelwerten auf Bundes- und Landesebene dargestellt. Von den Weiterbildungsassistenten waren 100 Fragen zu acht verschiedenen Fragenkomplexen zu beantworten. Der Fragebogen für die Weiterbildungsbefugten beinhaltet 39 Fragen. Die Bewertung der einzelnen Fragen wurde überwiegend nach dem Schulnotenkonzept von 1 (trifft voll zu) bis 6 (trifft überhaupt nicht zu) vorgenommen. Die Auswertungen sollen objektive Vergleichsmöglichkeiten schaffen und Transparenz über die Weiterbildungssituation herstellen. Ziel ist es, die Weiterbildung in Deutschland zu optimieren um so den zunehmenden Ärztemangel in der Patientenversorgung entgegenzuwirken und den ärztlichen Nachwuchs zu motivieren, nicht in andere Berufsfelder zu wechseln oder ins Ausland abzuwandern. Bundesbericht Landesbericht individueller Befugtenbericht Pressemitteilung der Bundesärztekammer Gute Weiterbildung in Deutschland: Fakten oder Fiktion? (Analyse der Ergebnisse, Dr. med. A. Güntert, BÄK) |



Saarbrücken, den 17. März 2010. Junge Ärztinnen und Ärzte sind grundsätzlich mit ihrer Weiterbildung in den saarländischen Kliniken und Praxen zufrieden. Beklagt werden jedoch die hoheArbeitsbelastung, Bürokratie und Überstunden die den beruflichen Alltag prägen.
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