AktuellesArzneimitteltherapie im Alter: Projektverbund PRISCUS
Die Gabe von einigen Arzneimitteln ist bei alten Patienten mit einem erhöhten Risiko an unerwünschten Arzneimittelereignissen verbunden. Es ist daher notwenig, vor Einsatz dieser Arzneimittel besonders sorgfältig abzuwägen, ob die Anwendung für den Patienten/die Patientin mehr Vorteile als Nachteile ergibt (individuelle situationsadäquate Nutzen/Risiko-Abwägung).
Frau Prof. Thürmann und Mitarbeiter (Philipp Klee-Institut für Klinische Pharmakologie, HELIOS Klinikum Wuppertal, Universität Witten/Herdecke) haben im Rahmen des Aktionsplans Arzneimitteltherapiesicherheit (Maßnahmen 2008/2009: Maßnahme 29) gemeinsam mit Experten in der Versorgung älterer Menschen eine Liste von Arzneimitteln erstellt, bei denen eine besondere Abwägung von Nutzen und Risiko erforderlich ist. Als Hilfestellung werden dem verordnenden Arzt die Bedenken bei der Anwendung dieser Arzneimittel, mögliche Therapiealternativen und risikomindernde Maßnahmen - falls das betreffende Arzneimittel trotz der Bedenken verordnet werden soll - dargestellt. Sie finden die Liste unter www.priscus.net. |



Die Gabe von einigen Arzneimitteln ist bei alten Patienten mit einem erhöhten Risiko an unerwünschten Arzneimittelereignissen verbunden. Es ist daher notwenig, vor Einsatz dieser Arzneimittel besonders sorgfältig abzuwägen, ob die Anwendung für den Patienten/die Patientin mehr Vorteile als Nachteile ergibt (individuelle situationsadäquate Nutzen/Risiko-Abwägung).
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