Besonders gefährlich: In vielen Nächten sinken die Temperaturen nicht mehr unter 20 Grad. In solchen sogenannten Tropennächten kann sich der Körper nicht mehr richtig erholen. Der vorläufige Höhepunkt wird am kommenden Wochenende erreicht. Ob es danach zu einem nennenswerten Temperaturrückgang kommt, ist noch unsicher.
Großflächige Hitzewellen bedrohen die Gesundheit sehr vieler Menschen und zählen zu den tödlichsten Extremwetterereignissen überhaupt. Die Bundesärztekammer und die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit KLUG e.V. richten daher einen dringenden Appell an die Politik, Bevölkerung sowie Patientinnen und Patienten.
Die Gefahr wächst mit jedem Tag
Die aktuelle Lage ist gerade deshalb so riskant, weil die hohen Temperaturen anhalten und sich Gebäude, Wohnungen und Praxisräume über die Tage immer weiter aufheizen und nachts kaum noch abkühlen. Die gesundheitliche Belastung ist daher oft nicht am ersten, sondern erst an den folgenden Tagen am größten. Genau dann, wenn die Aufmerksamkeit nachzulassen droht, steigen die Risiken am stärksten.
Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, pflegebedürftige und allein lebende Personen, Schwangere und kleine Kinder sowie Menschen, die körperlich im Freien arbeiten.
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