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Kunst im Haus der Ärzte: Till Neu – erzählen“ am 31.01.18 und am 03.02.18

Am 6. Dezember 2017 wurde die neue Ausstellung des Saarbrücker Künstlers Till Neu eröffnet. Nach dem Studium an der Werkkunstschule (Grundlagen der Gestaltung bei Oskar Holweck) und an der Universität in Saarbrücken (Kunstgeschichte, Germanistik, Philosophie), studierte er Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel (bei Fritz Winter). Nach der kunstgeschichtlichen Promotion über Grundlagen der Gestaltung in Saarbrücken reiste Neu 1976 erstmals in die Provence, die seine zweite Heimat wurde und ihn künstlerisch stark prägte. Von 1984 bis 2004 war Till Neu dann als Professor an der Universität in Frankfurt/Main (Grundlagen, Kunstgeschichte, Malerei) tätig. Künstlerische Arbeit und Lehrtätigkeit waren bei ihm eng miteinander verbunden.

An zwei gesonderten Terminen führt Prof. Neu persönlich durch die Ausstellung: Am Mittwoch, 31. Januar 2018, findet um 18.00 Uhr ein „Bildergespräch“ statt. Am folgenden Samstag, 03. Februar 2018, lädt der Künstler zur Veranstaltung „Was ist zu sehen? Kommentar und Gespräch“ ein. Hier ist um 10.30 Uhr Beginn.

Versorgungswerk: Rentenerhöhung in 2018

Rentenerhöhung in 2018

Sowohl die laufenden Renten als auch die Anwartschaften der Mitglieder des Versorgungswerkes werden zum 1. Januar 2018 um jeweils 0,50 % erhöht. Dagegen bleibt der allgemeine Steigerungsbetrag (= Rentenanwartschaft, die bei 12maliger Zahlung des höchsten Angestelltenpflichtversicherungsbeitrages erworben wird) im Jahr 2018 unverändert und beträgt weiterhin 89,06 €.

(PM) Modellprojekt zur Drogennotfallprophylaxe mit Naloxon startet

Gesundheitsministerium, Ärztekammer, Kassenärztliche Vereinigung, Apothekerkammer und Drogenhilfezentrum unterzeichnen Vereinbarung

Saarbrücken, 13. Dezember 2017. Der Bundesrat hat im Mai 2017 entschieden, den Rahmen für die Substitutionsbehandlung neu zu gestalten und ärztlich-therapeutische Belange in die Richtlinienkompetenz der Bundesärztekammer zu übertragen. Die neue Substitutionsrichtlinie der Bundesärztekammer sieht vor, dass Ärzte die Substitutionstherapie von Opiatabhängigen künftig sehr viel genauer an die individuellen Bedürfnisse ihrer Patienten anpassen können.

 Ein weiterer Baustein im Bereich passgenauer Hilfsangebote für Schwerstabhängige ist das Modellprojekt zur Drogennotfallprophylaxe, zu dem die saarländischen Partner, das Gesundheitsministerium, die Ärztekammer, die Kassenärztliche Vereinigung, die Apothekerkammer und das Drogenhilfezentrum heute eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung unterzeichnet haben.

Mischo: Mehr Forschung zu Cannabis-Medikamenten notwendig

Berlin„Wir wissen noch viel zu wenig darüber, ob und wie Arzneimittel auf Cannabis-Basis wirken. Die Studienlage hierzu ist deutlich schwächer, als in der Öffentlichkeit allgemein angenommen wird.“
Dieses Fazit zog Dr. Josef Mischo, Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Sucht und Drogen“ der Bundesärztekammer (BÄK) nach einem Erfahrungsaustausch über aktuelle suchtmedizinische Themen am 27. November 2017 in Berlin. Die BÄK hatte dazu Vertreter von Ärzteschaft, Wissenschaft und Politik eingeladen.

Neue Regelungen zur Schweigepflicht bei Einbindung externer Personen

Nach der bisherigen Rechtslage war die Offenbarung von Gesundheitsdaten und Geheimnissen nach § 203 StGB gegenüber externen Dritten strafbar. Externe Dienstleister (z.B. IT-Dienstleister) sind keine berufsmäßig tätigen Gehilfen des Arztes im Sinne der Vorschrift.
Mit dem Gesetz zur Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen vom 30.10.2017 hat der Gesetzgeber diese Problematik aufgegriffen. Das Gesetz wurde am 08.11.2017 verkündet, die für die Ärzteschaft einschlägigen Vorschriften sind seit dem 09.11.2017 in Kraft.

(PM) Ärzteschaft rät zur Grippeschutzimpfung - Jetzt ist die richtige Zeit dafür

Saarbrücken. Ärztekammer des Saarlandes und Kassenärztliche Vereinigung Saarland raten dringend dazu, sich bereits jetzt gegen Grippe impfen zu lassen. Denn jedes Jahr zur etwa gleichen Zeit rollt die Grippewelle wieder durchs Land.
Eine bewährte Möglichkeit, sich zu schützen, ist die Grippeschutzimpfung. Im Gegensatz zu einem Erkältungsinfekt ist die Virusgrippe – auch Influenza genannt –keineswegs harmlos.